Blog: Microsoft 365 ab Juli 2026

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Was jetzt in Ihrer Lizenz steckt – und was das für Ihr IT-Budget bedeutet

Welche Rolle spielt KI aktuell im Finanzsektor?

Microsoft weitet den Funktionsumfang von Microsoft 365 E3 und E5 ab Juli 2026 erheblich aus – ohne Aufpreis. Wer heute noch separate Tools für Endpoint-Management, Zertifikate oder Privilegienverwaltung bezahlt, sollte jetzt prüfen, ob diese Kosten noch gerechtfertigt sind. Wir erklären, was sich konkret ändert und was Unternehmen jetzt tun sollten

Was ändert sich ab Juli 2026? 

Microsoft integriert Funktionen aus der bisherigen Intune Suite in die Basispläne E3 und E5. Das bedeutet: Features, für die Unternehmen bislang Add-on-Lizenzen kaufen mussten, sind ab Juli automatisch enthalten – bei gleichem Lizenzpreis.

Neu in Microsoft 365 E3:

  • Remote Help – Fernzugriff für den Support direkt aus Intune, ohne zusätzliche Tools 
  • Advanced Analytics – tiefere Einblicke in Gerätezustand und Compliance 
  • Tunnel for MAM – sicherer App-Zugriff auf Unternehmensressourcen ohne vollständiges VPN 
  • Specialty Device Management – Verwaltung von Kiosksystemen, Ruggedhardware und ähnlichen Geräten 

Neu in Microsoft 365 E3:

Für IT-Consulting-Unternehmen bedeutet das: Kunden erwarten nicht mehr nur Technologieberatung, sondern Unterstützung beim Aufbau stabiler Strukturen, die KI langfristig betreibbar machen.

  • Endpoint Privilege Management – granulare Verwaltung lokaler Adminrechte direkt aus dem Intune-Portal 
  • Enterprise App Management – zentrales Management von Drittanbieter-Anwendungen auf Endgeräten 
  • Cloud PKI – Zertifikatsmanagement ohne eigene CA-Infrastruktur 

Hotpatch: Weniger Neustarts, schnelleres Patching 

Bereits ab Mai 2026 wird Hotpatch für alle Geräte, die über Windows Autopatch verwaltet werden, automatisch aktiviert. Hotpatch ermöglicht es, Sicherheitsupdates einzuspielen, ohne dass ein Neustart des Systems erforderlich ist. Für Unternehmen mit kritischen Betriebsprozessen bedeutet das: weniger geplante Wartungsfenster, weniger Unterbrechungen für Endnutzer und eine schnellere Reaktion auf neue Schwachstellen. Gerade in regulierten Umgebungen – etwa im Finanz- oder Gesundheitssektor – ist das ein relevanter operativer Vorteil. 

Drei Features, die in der Praxis besonders relevant sind

1. Endpoint Privilege Management 

Eines der häufigsten Sicherheitsprobleme in mittelständischen Unternehmen: lokale Adminrechte, die zu breit vergeben wurden – nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil eine saubere, granulare Steuerung bisher zu aufwendig war. 

Endpoint Privilege Management löst genau dieses Problem. Administratoren können über das Intune-Portal festlegen, welcher Nutzer für welche Anwendung oder welchen Prozess temporär erhöhte Rechte erhält – ohne dauerhaften lokalen Admin-Status. Das reduziert die Angriffsfläche erheblich und erleichtert gleichzeitig die Compliance-Dokumentation. 

2. Cloud PKI 

Zertifikatsmanagement galt lange als Infrastrukturthema für große Unternehmen. Eine eigene Certificate Authority (CA) aufzubauen und zu betreiben erfordert Know-how, Hardware und laufenden Wartungsaufwand – für Unternehmen unter 500 Mitarbeitern war das wirtschaftlich kaum darstellbar. 

Cloud PKI überträgt dieses Thema in die Cloud. Zertifikate für Geräte, Nutzer und Dienste lassen sich direkt aus Intune heraus ausstellen, verwalten und widerrufen – ohne eigene CA-Infrastruktur. Für KMU ist das ein echter Paradigmenwechsel. 

3. Enterprise App Management 

Die Verwaltung von Drittanbieter-Anwendungen auf Unternehmensgeräten ist ein unterschätztes Sicherheitsthema. Veraltete Versionen, manuelle Update-Prozesse und fehlende Übersicht über installierte Software gehören zu den häufigsten Einfallstoren für Angreifer. 

Enterprise App Management bringt einen katalogbasierten Ansatz direkt in Intune. Gängige Anwendungen können zentral ausgerollt, aktuell gehalten und überwacht werden – ohne zusätzliche Deployment-Tools. 

Was das für Ihr IT-Budget bedeutet 

Die Lizenzänderungen betreffen nicht nur Intune. Auch in anderen Bereichen – Defender-Funktionen, Copilot-Erweiterungen, Basisschutzkomponenten – weitet Microsoft den Funktionsumfang bestehender Pläne aus. Das Bild ist breiter als auf den ersten Blick sichtbar. 

Konkret empfehlen wir unseren Kunden drei Schritte: 

  • Aktuellen Lizenzstand prüfen: Welche Microsoft-365-Pläne sind im Einsatz – E3 oder E5? 
  • Drittanbieter-Tools inventarisieren: Welche externen Lösungen werden aktuell für Endpoint-Management, Zertifikate, Rechteverwaltung oder App-Deployment bezahlt? 
  • Überschneidungen identifizieren: Was davon ist ab Juli in der bestehenden Microsoft-Lizenz enthalten – und kann abgelöst werden? 

Bei vielen Unternehmen liegt hier konkretes Einsparpotenzial – ohne Funktionsverlust. 

Fazit: Stille Updates mit lautem Effekt 

Microsoft kommuniziert diese Änderungen leise. Keine große Kampagne, kein Produktlaunch. Und genau deshalb gehen sie in vielen IT-Abteilungen unter. 

Wer heute die richtigen Fragen stellt – Welche Lizenz haben wir? Was zahlen wir zusätzlich? Was bekommen wir ab Juli gratis dazu? – kann sein IT-Budget neu sortieren, ohne auf Funktionalität zu verzichten. 

Als Managed Services Provider begleiten wir unsere Kunden bei genau dieser Analyse. Sprechen Sie uns an – wir schauen gemeinsam, was July 2026 für Ihre Umgebung bedeutet. 

Weiterführende Informationen 

Unsere Leistungen im Bereich Managed Services: jaemacom.de/managed-services 

Offizielle Microsoft-Ankündigung zu den Lizenzänderungen: Microsoft 365 Lizenzpakete – Juli 2026 Update 

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Alexander Elst, JAEMACOM Sales Manager

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