25 Jahre JAEMACOM – 25 Geschichten – #01 Als Virtualisierung noch Zukunft war

Erzählt von Daniel, Team Consulting – 07. Juli 2026

Als Virtualisierung noch Zukunft war

Der Moment

Ha. Das war wirklich lange her. Ich war Azubi, saß in den ersten Büroräumen der JAEMACOM – Schönhauser Allee, quasi eine umgebaute Wohnung – und irgendwer hatte entschieden, dass wir uns jetzt mal mit dieser neuen Sache namens Virtualisierung beschäftigen sollten. 2004. Das Microsoft Action Pack lag auf dem Tisch, VMware wartete darauf, installiert zu werden – und Ivo und ich fingen einfach an.

Die Herausforderung

Ein Handbuch? Wozu. Eine Schulung? Keine Zeit. Wir haben VMware installiert, Testumgebungen aufgesetzt, geschaut was geht – und es dann intern auch produktiv eingesetzt. Parallel dazu den Citrix XenServer. Beide Hypervisoren. Einfach ausprobieren, verstehen, für gut befinden. Kompetenz hieß damals: beide Werkzeuge kennen und das richtige für den Kunden wählen. Und dann: direkt zum Kunden.

Ob das wirklich so eine gute Idee war, haben wir uns vielleicht kurz gefragt – aber nicht lange. Einfach machen war die Devise. Und die Skepsis auf Kundenseite war durchaus greifbar: „Das wird sich nie durchsetzen. Das ist alles viel zu unsicher.“ Man hörte das öfter.

Die Wendung

Es hat funktioniert. Mit VMware, mit XenServer – je nachdem, was der Kunde wollte und brauchte, haben wir das passende Werkzeug mitgebracht. Aus einem Wohnungsbüro an der Schönhauser Allee wurde echtes Projektgeschäft. Aus Skepsis wurde Standard. Und aus Virtualisierung wurde irgendwann die Cloud – ein riesiges Feld, das heute die gesamte IT-Welt trägt.

Wer hätte 2004 gedacht, dass das alles mal so endet.

Was bleibt

Manchmal ist die beste Vorbereitung einfach: machen. Neugierig bleiben. Die neue Sache nicht abwarten, bis sie jeder kennt – sondern früh genug selbst verstehen, wie sie funktioniert. Das war damals unser Ansatz. Und ehrlich gesagt ist er es noch heute.

Die Kunden, die damals sagten „das setzt sich nie durch“ – die nutzen heute alle die Cloud.